Sterbeversicherung: Angehörige vor den Bestattungskosten bewahren

3 Mrz von admin

Sterbeversicherung: Angehörige vor den Bestattungskosten bewahren

Mit einer Sterbeversicherung decken Sie gezielt die Kosten für ihre eigene Bestattung ab, diese liegen in der Regel zwischen 5.000 und 10.000 Euro. Sie entlasten mit einer Sterbegeldversicherung Ihre Hinterbliebenen und verhindern, dass diese in finanzielle Nöte geraten.

Sterbegeldversicherung als kleine Kapitallebensversicherung

Auch das Sterben ist nicht umsonst: Die Ausgaben für eine Bestattung setzen sich aus vielfältigen Kostenpunkten zusammen und summieren sich zu einem hohen Betrag. Viele Hinterbliebene betrauern nicht nur den Verstorbenen, zugleich ächzen sie unter der finanziellen Last. Zahlreiche Menschen wollen Angehörige vor dieser Bürde schützen und schließen deshalb eine Sterbeversicherung ab, die auch unter dem Begriff Sterbegeldversicherung bekannt ist. Lebensversicherer und spezielle Sterbekassen bieten diese Policen, die in den meisten Aspekten einer Kapitallebensversicherung gleichen. Der Unterschied ist, dass eine Sterbeversicherung vornehmlich die Bestattungskosten abdeckt. Entsprechend sind die Versicherungssummen niedriger als bei einer Kapitallebensversicherung, sie reichen bis etwa 10.000 Euro.

So funktioniert eine Sterbegeldversicherung

Bei einer Sterbeversicherung überweisen Sie regelmäßige Beiträge, für das angesparte Kapital erhalten Sie eine Rendite. Im Todesfall zahlt die Versicherung die vereinbarte Versicherungssumme plus die Erträge an die Person aus, die Sie im Vertrag festgelegt haben. Der Versicherungsschutz dauert bis an Ihr Lebensende, eine Altersgrenze existiert nicht. Ab einem bestimmten Alter endet aber die Beitragspflicht, meist zwischen dem 65. und dem 85. Lebensjahr. Hierbei kommt es darauf an, seit wann Sie über den Versicherungsschutz verfügen.

Eine Sterbegeldversicherung können Sie mit und ohne Gesundheitsprüfung abschließen. Bei einem Vertragsabschluss mit Gesundheitsprüfung geben Sie mögliche Vorerkrankungen und gesundheitsgefährdende Verhaltensweisen wie das Rauchen an. Das beeinflusst die Höhe der Versicherungskosten. Beantworten Sie diese Gesundheitsfragen ehrlich! Andernfalls kann die Versicherungsgesellschaft später die Leistung verweigern. Entscheiden Sie sich für eine Sterbeversicherung ohne Gesundheitsprüfung, müssen Sie eine Wartezeit zwischen einem Jahr und drei Jahren in Kauf nehmen. In diesem Zeitraum ab Versicherungsbeginn besteht kein Versicherungsschutz.

Für wen empfiehlt sich eine Sterbegeldversicherung

Wie bei allen Versicherungen sollten Sie bei Sterbeversicherungen abwägen, wie groß das Risiko ist. Vererben Sie Ihren Kindern oder anderen Hinterbliebenen ein ausreichendes Vermögen, benötigen Sie keinen Versicherungsschutz. In diesem Fall können die Erbberechtigten die Bestattungskosten aus dem Erbe bezahlen. Verfügen Sie dagegen über kein nennenswertes Vermögen, ist eine Sterbegeldversicherung eine nahelegende Lösung. Zu geringen regelmäßigen Prämien schützen Sie Ihre Liebsten vor diesem finanziellen Risiko.

Wollen Sie eine Sterbeversicherung vereinbaren, lohnt sich ein gründlicher Versicherungsvergleich. Nur auf diese Weise finden Sie die Police mit dem besten Preis-Leistungs-Verhältnis. Beziehen Sie in Ihren Vergleich auch weitere Aspekte wie Gesundheitsprüfung und Wartezeit ein. Bei der Wartezeit interessiert zum Beispiel die Dauer und die Frage, ob es bei einem Unfalltod eine Ausnahme gibt.

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