Sterbegeldversicherung für eine würdevolle Bestattung

20 Mrz von admin

Sterbegeldversicherung für eine würdevolle Bestattung

Wen ein geliebter Mensch stirbt, hinterlässt er Angehörige und Freunde in tiefer Trauer. Nicht selten tritt neben die Trauer die Sorge um die finanzielle Zukunft der Hinterbliebenen. Und dann müssen auch noch erheblichen Summen für die Beerdigung aufgebracht werden. Immerhin kostet eine würdevolle Bestattung 5.000 bis 10.000 Euro. Die finanziellen Belastungen sind groß und lassen sich nicht umgehen. Angehörige sind per Gesetz dazu verpflichtet, für die Beerdigungskosten aufzukommen – ganz unabhängig davon, ob Sie das Erbe antreten oder nicht. Früher zahlten die Krankenkassen ein Sterbegeld, mit denen die Kosten für die Beerdigung zumindest teilweise abgedeckt werden konnten. Doch bei den gesetzlichen Krankenkassen gibt es heute kein Sterbegeld mehr. Jeder kann aber privat vorsorgen und mit einer Sterbegeldversicherung die Menschen, die ihm nahe sind, in finanzieller Hinsicht entlasten – und das ist schon viel in Zeiten der Trauer.Sterbegeldversicherung

Sterbegeld für die Bestattung

Eine Sterbegeldversicherung können Sie ab 5 Euro im Monat abschließen. Denken Sie aber daran, dass die monatlichen Beiträge deutlich steigen, je älter Sie sind. Es lohnt sich, die Versicherung so früh wie möglich abzuschließen. Im Falle des Todes wird die von Ihnen vereinbarte Summe an Ihre Angehörigen oder an eine von Ihnen dazu beauftragte Person ausgezahlt. Die Auszahlungssummen liegen in der Regel zwischen 2.000 und 12.000 Euro. Je nachdem, wie aufwendig Sie die eigene Beerdigung wünschen, können Sie den Betrag bei Abschluss der Versicherung festlegen.

Unterschiedliche Angebote prüfen!

Auf dem Versicherungsmarkt werden viele unterschiedliche Versicherungen für Sterbegeld angeboten. Dabei gilt es, die einzelne Sterbegeldversicherung genau zu prüfen. Wichtige Kriterien sind die Fragen, wie lange die Beiträge bezahlt werden müssen und welche Wartezeiten bestehen.  Manche Versicherungsunternehmen legen fest, dass zwischen Vertragsabschluss und Tod eine Zeit von mehreren Jahren liegen muss. Auf diese Weise wollen die Versicherer verhindert, dass viele kranke Menschen noch kurz vor ihrem Tod eine Versicherung abschließen und nur geringe Beiträge bezahlen. Natürlich sind lange Wartezeiten für ältere Menschen, die aus unterschiedlichsten Gründen bislang versäumt haben, sich um eine Sterbegeldversicherung zu kümmern, nicht sinnvoll. Andere Versicherungen wiederum stellen Menschen ab einem gewissen Alter von 65, 75 oder 85 Jahren beitragsfrei. Ob sich das lohnt, ist im Einzelfall zu prüfen.

Mit und ohne Gesundheitsprüfung

Bei der Sterbegeldversicherung geht es um den Tod – und da ist es nahelegend, dass viele Versicherer zur Abschätzung Ihres Risikos eine Gesundheitsprüfung verlangen. Menschen mit Vorerkrankungen werden in diesen Fällen oftmals von der Versicherung ausgeschlossen. Es gibt allerdings auch Sterbegeldversicherungen ohne Gesundheitsprüfung. Allerdings sind hier die Beiträge höher und die Wartezeiten wiederum länger. Es lohnt sich, vor Abschluss der Versicherungen ausführlich auf das Kleingedruckte zu schauen.

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