Bestattungskosten planen und kalkulieren

20 Mrz von admin

Bestattungskosten planen und kalkulieren

In Folge eines Todesfalls werden Bestattungskosten fällig. Hierzu zählen das Begleichen der direkten Leistungen des Bestatters, der Sarg oder gegebenenfalls die Urne sowie Überführung und hygienische Umsorgung des Leichnams. Doch auch die Kosten für die Leistungen anderer Dienstleister, wie beispielsweise der Schaltung einer Todesanzeige oder der Bestellung der Blumen werden hinzugezählt. Friedhofsgebühren werden ebenfalls hinzukommen. Im Durchschnitt rechnet man für eine einfache Bestattung durchschnittlich 7.600 Euro, doch viele kalkulieren nur mit der Hälfte und ist keine Sterbeversicherung vorhanden, werden die Angehörigen zur Kasse gebeten. 

Die Höhe der Bestattungskosten

Die letztendliche Summe der Bestattungskosten richtet sich nach Art der Bestattung, Ort der Beisetzung, Grabstelle und Umfang aller erbrachten Leistungen des jeweiligen Bestattungsunternehmens. Ein Großteil dieser Kosten fällt für den Friedhof an. Doch die wichtigsten Kostenpunkte einer Beerdigung sind die Kosten für einen Grabstein, Leistungen des Bestattungsinstitutes, Grabpflege-Kosten sowie die Grabstelle selber. Die jeweiligen Friedhofsgebühren legen die Friedhöfe fest und können variieren.

Leistungen des Bestattungsunternehmens

Die gesamten Bestattungskosten, die letztlich anfallen, werden über das jeweilige Bestattungsinstitut beglichen. Dieses geht für Sie bei Fremdleistungen in Vorkasse und wird sogar eine Sterbeurkunde für Sie beantragen, sollten Sie dies wünschen. Für Behördengänge aller Art fallen allerdings zusätzliche Kosten an.
Zu den Eigenleistungen des Bestatters zählen beispielsweise die Überführung des Verstorbenen, die Aufbahrung, hygienische Versorgung und die Formalitäten.
Da die Preise der jeweiligen Bestattungsunternehmen variieren, ist es lohnenswert, einen Vergleich Ihrer Region vorzunehmen bevor Sie sich für ein Institut entscheiden. Oftmals kann man im Internet Portale finden, welche einen Vergleich anbieten.

Kosten des Sargs oder der Urne

Je nach Material oder Bestattungsart variieren die Kosten für einen Sarg. Ein Verbrennungssarg ist in der Regel um einiges günstiger als ein Sarg für eine Erdbestattung. Dieser ist nämlich weniger stabil. Kiefer oder Fichte sind die günstigeren Varianten eines Erdbestattungssarges, jedoch sind der Kreativität keine Grenzen gesetzt. Särge können durchaus auch schon einmal mit Edelsteinen besetzt oder aus Kunstharz angefertigt werden. Auch bei einer Urne sind die Preise ganz unterschiedlich. Die Aschekapsel, in der die Asche nach der Kremierung aufbewahrt wird, wird wiederum in einer Überurne aufbewahrt. Je nach Geschmack und Bestattungsart kann diese ausgewählt werden. Bei einer Seebestattung kommt eine spezielle Urne zum Einsatz, die sich innerhalb weniger Stunden auf dem Meeresgrund auflöst.

Sonstige Bestattungskosten

Fremdleistungen wie zum Beispiel Sarg- oder Urnenschmuck, die Kremierung, eine Todesanzeige oder Trauerkarten, werden im Vorfeld mit dem Bestatter besprochen. Friedhofsgebühren unterscheiden sich nach Grabkosten und Beisetzungskosten. Grabkosten fallen für die Nutzung einer Grabstelle an, Beisetzungskosten für die Bereitstellung. Auch diese Gebühren können variieren, wobei ein anonymes Grab am günstigsten ist. Kosten für einen Grabstein legt der jeweilige Steinmetz fest.

 

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